Die meisten Unternehmen sind bestrebt, ihre Prozesse laufend zu optimieren und sich so den Herausforderungen des ständigen Wandels schnellstmöglich anzupassen. Eine wesentliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch die Warenwirtschaft. Dementsprechend müssen effiziente Warenwirtschaftssysteme heutzutage andere Herausforderungen meistern als noch vor wenigen Jahren. Vom Internet of Things und effizienter Software über künstliche Intelligenz und nachhaltiger Warenwirtschaft bis hin zur Live-Bestandsverwaltung: Diese Trends werden die Unternehmer in den nächsten Jahren beschäftigen.
Trend #1: Integration von Internet of Things (IoT)
Das Internet der Dinge bietet die Möglichkeit, Geräte und Sensoren miteinander zu vernetzen. Dadurch können auch entsprechende Echtzeitdaten über die Lieferkette und den Bestand gesammelt werden.
Die Integration von IoT in die Warenwirtschaft bringt für die Unternehmen zahlreiche Vorteile mit sich. Mit entsprechenden Sensoren können beispielsweise Bestände und Lagerbedingungen in Echtzeit überwacht werden. Dadurch können Ausfälle und Engpässe schneller erkannt werden.
Zudem unterstützen IoT-Geräte und -Systeme die Automatisierung, indem beispielsweise RFID-Tags den Wareneingang, die Kommissionierung und den Versand effizienter gestalten.
Kunden und Unternehmen können durch IoT-gestützte Lösungen den Weg eines Produkts vom Hersteller bis zum Endverbraucher nachverfolgen. Dies erhöht das Vertrauen in die Produkte und ermöglicht eine schnellere Reaktion bei Qualitätsproblemen.
Trend #2: Effiziente und einfach bedienbare Warenwirtschaftssysteme
Immer mehr Unternehmen setzen auf effiziente und einfach bedienbare Warenwirtschaftssysteme. Die Warenwirtschaft hat dabei eine zentrale Rolle als Steuerungsinstrument inne, das dazu dient, den Geschäftserfolg stets im Blick zu behalten.
Die geeignete Software-Lösung unterstützt Geschäftsinhaber dabei, wesentliche Geschäftsprozesse zu optimieren, was nicht nur zur Erfüllung, sondern sogar zur Übertreffung der Kundenanforderungen führt.
Besonders kleine Unternehmen und mittelständische Betriebe profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, die genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Effiziente Systeme sind in der Lage, sämtliche relevante Kennzahlen zu erfassen und bieten zudem passende Schnittstellen für den reibungslosen Export von Daten in die Buchhaltung oder zur Steuerberatung.
Trend #3: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
Auch wenn die Unternehmen weiterhin wegen der DSGVO verunsichert sind und Personen wie Sam Altman, Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, eine staatliche Regulierung von Künstlicher Intelligenz befürworten: Die Integration von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wird die Funktionsweise von Warenwirtschaftssystemen in den nächsten Jahren grundlegend verändern.
Denn der Einsatz von KI bietet eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehört unter anderem die verbesserte Bestandsprognose. Algorithmen analysieren historische Daten, externe Einflüsse und aktuelle Trends, um genaue Prognosen zu generieren.
Zudem können KI-Systeme komplexe Muster und Zusammenhänge erkennen. Die Unternehmen können diese Erkenntnisse nicht nur nutzen, um die Lieferkettenplanung zu verbessern, sondern können darüber hinaus auch ihre Marketing-Kampagnen personalisieren und optimale Preise festlegen.
Trend #4: Nachhaltige Warenwirtschaft
Im Zeitalter des Klimawandels ist Nachhaltigkeit nicht nur in der Warenwirtschaft ein wichtiges Thema. Die Unternehmen suchen generell nach Lösungen, um ihren Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Abfälle zu minimieren und umweltfreundliche Verpackungen einzuführen.
Die Warenwirtschaft kann dabei aber eine bedeutende Rolle einnehmen. Durch die Optimierung von Transportrouten und der Reduzierung von Leerfahrten können Unternehmen beispielsweise ihren Energieverbrauch und ihre CO2-Emissionen verringern.
Durch die Analyse von Verpackungsanforderungen und -größen können sie zudem Verpackungsmaterialien reduzieren und umweltfreundliche Alternativen suchen.
Die Integration von Datenanalysefunktionen in das Warenwirtschaftssystem bringt den Betrieben Informationen über ihren Ressourcenverbrauch und ihren ökologischen Fußabdruck. Diese Erkenntnisse ermöglichen es ihnen, Verbesserungsbereiche zu identifizieren.
Trend #5: Live-Bestandsverwaltung
Die Echtzeit-Bestandsverwaltung in der Warenwirtschaft revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen ihren Bestand verwalten, indem sie ihnen einen genauen und aktuellen Überblick über den Lagerbestand in Echtzeit ermöglicht.
Sie haben dadurch jederzeit detaillierte Informationen über den aktuellen Lagerbestand, einschließlich der verfügbaren Mengen, Standorte und Zustände der Produkte.
Mit der Live-Bestandsverwaltung können Unternehmen schnell auf Änderungen in der Nachfrage reagieren. Wenn sich ein Produkt unerwartet gut verkauft, können die Verantwortlichen sofort reagieren, indem sie den Bestand auffüllen oder alternative Beschaffungsquellen nutzen. Dadurch können sie die Kundenzufriedenheit verbessern und das volle Umsatzpotenzial ausschöpfen.
Darüber hinaus ermöglicht die Live-Bestandsverwaltung eine nahtlose Koordination zwischen Lieferanten, Lagerhäusern und Kunden und trägt zu einer reibungslosen Lieferkettenausführung bei.