Statistik

Verheiratete fahren sicherer Auto als Ledige

  • Solveig Grewe
  • In UNTERNEHMEN
  • 12. Februar 2024, 10:20 Uhr
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mid Groß-Gerau - Wer verheiratet ist, fährt sicherer und spart in der Kfz-Versicherung Beiträge. Rene Rauschenberger / pixabay.com

Die Verti Versicherung AG hat anlässlich des Valentinstages in ihre Statistiken geschaut. Demnach scheint zumindest die Ehe einen positiven Effekt auf das Fahrverhalten von Versicherungsnehmern zu haben: Rein statistisch fahren verheiratete Menschen sicherer Auto als ledige.


Die Verti Versicherung AG hat anlässlich des Valentinstages in ihre Statistiken geschaut. Demnach scheint zumindest die Ehe einen positiven Effekt auf das Fahrverhalten von Versicherungsnehmern zu haben: Rein statistisch fahren verheiratete Menschen sicherer Auto als ledige. Insgesamt waren 2023 rund 43 Prozent der Verti-Kunden verheiratet.

Autos haben in so mancher Liebesgeschichte eine zentrale Rolle gespielt - sie nehmen in bekannten Romanzen aber meist kein gutes Ende. Sei es der Fluchtwagen, der wie Bonnie und Clyde am Ende von einem Kugelhagel durchlöchert wird, oder das Ford Thunderbird Cabrio, das mit Thelma und Louise in den Abgrund stürzt.

So schlecht dürfte es den wenigsten Fahrzeugen ergehen, die von einem Pärchen gefahren werden. Aber hat die Liebe überhaupt einen Einfluss auf das Fahrverhalten? Laut der Auswertung von Verdi scheint zumindest die Ehe einen positiven Effekt auf das Fahrverhalten von Versicherungsnehmern zu haben.

Von verheirateten Versicherungsnehmern wurden in den vergangenen drei Jahren 8,3 Prozent weniger Schäden verursacht als von ledigen", berichtet Alexander Held, Kfz- und Versicherungsexperte der Verti Versicherung AG. "Außerdem waren die durchschnittlichen Schadenkosten um 6,4 Prozent niedriger als die der ledigen Kunden."

Einen positiven Effekt hat eine Heirat aber nicht nur auf das Fahrverhalten, sondern auch auf die Kfz-Versicherungsprämie: "Zwar wird der Ehepartner nicht automatisch in die Kfz-Versicherung des bisherigen Versicherungsnehmers eingeschlossen - wird der Wagen also von beiden Eheleuten gefahren, muss das der Versicherung auf jeden Fall mitgeteilt werden", erklärt der Versicherungsexperte. "Während aber der Preis für einen erweiterten Kreis an Fahrern in der Regel höher ist als für Einzelfahrer, sehen die meisten Versicherungen im Falle des Ehepartners von einem Aufschlag ab oder der Preis erhöht sich nur geringfügig."

Bringen beide Partner ein Auto mit in die Ehe, lohnt es sich Alexander Held zufolge in der Regel, die Kfz-Versicherung bei einem Anbieter zusammenzulegen - Partner würden oft von besonders günstigen Tarifen für Zweitwagen profitieren: "Mit dem Paar-Spar-Tarif von Verti zum Beispiel erhält auch der in häuslicher Gemeinschaft lebende Ehepartner oder eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner im besten Fall die gleiche Schadenfreiheitsklasse wie das Erstfahrzeug der Familie", so Alexander Held.

Ganz klar sollten weder finanzielles Einsparpotenzial noch höhere Sicherheit im Straßenverkehr ausschlaggebend für die Entscheidung zur Eheschließung sein. Hier gilt wohl eher die Weisheit, die dem englischen Wissenschaftler Monier Monier-Williams zugeschrieben wird: Man solle niemanden heiraten, den man nicht vorher im Stau getestet habe.

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