Finanzen

Digitale Zahlungen – das sind die beliebtesten Methoden

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Digitale Zahlungen – das sind die beliebtesten Methoden

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Im Zuge der digitalen Transformation hat sich nahezu alles verändert. Das gilt selbst für die Art und Weise, wie wir bezahlen. Natürlich hat Bargeld – zumindest in Deutschland – nach wie vor einen hohen Stellenwert, aber andere Zahlungsmethoden gewinnen zunehmend an Zulauf. Viele von ihnen werden nicht nur online, sondern auch vor Ort genutzt. Die beliebtesten möchten wir hier zeigen.

E-Wallets

E-Wallets sind digitale Geldbörsen, mit denen wir online Geld versenden und empfangen können. Ihre Popularität hat in den letzten Jahren stark zugenommen, da sie mit einigen Vorzügen einhergehen, darunter Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit. Hinzu kommt, dass es mittlerweile zahlreiche Alternativen zum Branchenprimus PayPal gibt – zum Beispiel Jeton, Neteller und Skrill. E-Wallets kommen nicht nur im E-Commerce zum Einsatz. Sie werden auch in anderen Industrien genutzt. Tatsächlich ermöglicht fast jedes Online-Casino Deutschland Zahlungen mit der ein oder anderen E-Wallet. Das überrascht nicht: Da Einzahlungen praktisch in Echtzeit erfolgen, können Spieler direkt auf ihr Geld und damit auch ihre Lieblingsgames zugreifen.

Mobile Payments

So beliebt wie in Asien sind Mobile Payments in Deutschland noch lange nicht. Trotzdem steht außer Frage, dass die Popularität der Zahlungsmethode stark zugenommen hat. Wurde sie 2016 gerade einmal von einem Zehntel der Bevölkerung genutzt, sind Mobile Payments inzwischen bei etwa der Hälfte der Menschen angekommen. Viele schätzen es, kontaktlos und innerhalb von wenigen Sekunden zu bezahlen. Besonders in Supermärkten gewinnen Zahlungen mit dem Smartphone stetig an Zulauf.

BNPL

BNPL steht für „Buy now, pay later“ und bedeutet, dass Käufer direkt Dienstleistungen oder Produkte erhalten, ohne direkt dafür bezahlen zu müssen. Die Zahlung erfolgt bei dem jeweiligen Anbieter zu einem späteren Zeitpunkt über einen einmaligen Betrag oder in Ratenzahlungen. Es handelt sich also um eine moderne Form des Rechnungskaufs.

Kryptowährungen

Zugegebenermaßen haben Kryptowährungen nach wie vor mit Akzeptanz zu kämpfen. Die beiden größten digitalen Währungen Bitcoin und Ethereum werden zwar schon als ETFs gehandelt, aber unabhängig davon hat es der Kryptomarkt schwer, in der Finanzbranche Fuß zu fassen. Trotz dieser Herausforderung ist die Situation deutlich besser als zu den Anfangszeiten. Zum einen gibt es mittlerweile zahlreiche Quellen, die über das Thema berichten, darunter auch viele seriöse, zum anderen werden digitale Währungen sowohl online als auch vor Ort von immer mehr Dienstleistern und Händlern akzeptiert. Sollten in Zukunft auch Banken Kryptowährungen in ihr Angebot integrieren, ist stark davon auszugehen, dass die allgemeine Akzeptanz weiter steigen wird.

Prepaidkarten

Den Begriff Prepaidkarten dürften die meisten von Handys kennen. Die heutigen Prepaidkarten sind jedoch immer seltener physische Karten, sondern zunehmend digitale Karten, die wir online oder vor Ort kaufen und direkt verwenden können. Ein bekanntes Beispiel ist die PaysafeCard. PaysafeCard bietet Prepaidkarten in unterschiedlichen Werten an. Weder ein Bankkonto noch eine Kreditkarte sind erforderlich, um die Prepaidkarten online zu nutzen. Da der maximale Betrag pro Transaktion bei 50 Euro liegt, gehören die digitalen Karten zu den sichersten Zahlungsoptionen überhaupt. Es ist schließlich ausgeschlossen, dass hohe Geldbeträge verloren gehen. Zudem ist es theoretisch möglich, die Karten komplett anonym zu nutzen. Vorausgesetzt, sie werden vor Ort gekauft.

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