.
Armaturen zeigen nicht nur den Stil der Bewohner, sondern auch, wie hygienisch es ist. Das gepflegte Gesamtbild in Bad und Küche ist stilorientiert, aber verlängert zugleich auch die Lebensdauer der Materialien. Schmutz und Kalk lassen sich schnell und einfach entfernen, und je geübter man ist, desto einfacher ist es auch, dies „mal so nebenbei“ zu machen.
Regel Nr. 1 – Tägliches Abwischen beugt Kalk vor
Kalk ist nicht nur schädlich für die Materialien, sondern sieht auch sehr unschön aus. Gerade bei Armaturen, die täglich benutzt werden, muss regelmäßig Kalk entfernt werden. Hierfür reicht ein weiches Mikrofasertuch oder ein Baumwolltuch, damit die Wassertropfen nach der Nutzung der Hähne schnell weggewischt werden. Es ist ein einfacher, schneller Handgriff, der zu einer Routine werden sollte. So kann auf aggressive Reinigungsmittel verzichtet werden, da es keine hartnäckigen Ablagerungen gibt.
Dies spart hartnäckige Putzaktionen, erhält dauerhaft glänzende Oberflächen und schont zugleich das Material.
Regel Nr. 2 – Pflege je nach Material anpassen
Wie bereits erwähnt, müssen Reinigungsmittel auf die Materialien ausgelegt sein. Chrom reagiert anders auf bestimmte Reinigungsmittel wie Edelstahl. Idealerweise werden milde Reinigungsmittel benutzt, die pH-neutral sind. Sind matte oder beschichtete Oberflächen zu reinigen, dann sollte mit Vorsicht gereinigt werden. Im Rubinetteria Shop sind die Materialien bei den Armaturen aufgelistet, sodass bereits beim Kauf danach ausgewählt werden kann.
Hinweise auf Reinigungsmittel oder der Hersteller von Armaturen können helfen, die richtige Pflege zu wählen und somit die Lebensdauer zu verlängern.
Regel Nr. 3 – Einmal pro Woche gründlich reinigen
Samstag ist Putztag – zumindest in vielen Haushalten. Welcher Wochentag schlussendlich der Tag des Reinigens ist, bleibt der Zeiteinteilung überlassen. Das Schöne ist, dass viele einfache Reinigungsmittel schon vorhanden sind und nicht erst eingekauft werden müssen. Essig oder Zitronensäure lösen Kalk und Seifenreste effektiv und sind schonender für die Umwelt. Abhängig ist die Reinigung von den Materialien, aber ein wenig der Säurelösung, notfalls einwirken lassen und dann sanft abreiben. Keine Scheuerbürsten oder Ähnliches verwenden und keine aggressiven Reiniger benutzen.
Regel Nr. 4 – Beliebte Fehler vermeiden
Wenn es hartnäckiger Schmutz ist oder schnell gehen muss, greifen wir gerne zu aggressiven Reinigungsmitteln, Scheuermitteln oder sogar Stahlwolle. Je nach Material kann dies nicht nur unschöne Kratzer verursachen, sondern auch blinde Stellen oder die Oberfläche massiv angreifen. Eine Putzaktion sollte mit Zeit einhergehen, denn auch wenn es lästig ist, Armaturen zu reinigen, ist mit Ruhe und Zeit schon viel gewonnen. Materialgerechte Pflege ist wichtig für Oberflächen, Funktion und Optik.
Neue Mittel werden immer zuerst an einer unauffälligen Stelle getestet, sodass gesehen wird, ob die Materialien angegriffen werden.
Regel Nr. 5 – Regelmäßig Perlatoren reinigen
Die Perlatoren sind die kleinen Siebeinsätze am Auslauf des Wasserhahns. Sie sind gerne verkalkt und es tummeln sich entsprechend auch gerne Bakterien dort. Alle 2–4 Wochen gehören diese abgeschraubt und mit Essig- oder Zitronensäurelösung entkalkt und wieder gründlich gespült. Ist es nicht möglich, die Perlatoren abzuschrauben, gibt es auch Hilfsmittel zur Reinigung vor Ort, um diese effektiv an Ort und Stelle zu entkalken. Die Reinigung sorgt nicht nur für mehr Hygiene, sondern auch für bessere Wasserqualität und einen gleichmäßigen Strahl.
Saubere und glänzende Armaturen laden zum Wohlfühlen ein. Mit wenigen Handgriffen werden diese täglich gepflegt und mit einer gewissen Regelmäßigkeit bleiben Armaturen auch für eine sehr lange Zeit in einem schönen Zustand. Die tägliche Reinigung spart das Lösen von hartnäckigem Schmutz und die Beachtung unserer 5 Regeln sorgt für eine schönere Optik und eine längere Lebensdauer.
STARTSEITE