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Im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind die Voraussetzungen für eine Einigung der Staatschefs nach Angaben der US-Verhandlungsführer gegeben. Die Gespräche am Wochenende in Malaysia hätten einen "sehr positiven Rahmen" für das anstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping gesetzt, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Sonntag. Bessent hatte sich am Samstag unter anderem mit Chinas Vize-Regierungschef He Lifeng besprochen.
Der US-Finanzminister sprach zudem von "konstruktiven, weitreichenden, tiefgehenden" Gesprächen. Letztendlich sei es jedoch Trumps Entscheidung, wie es im Handelskonflikt weitergehe. Trump hatte zuvor mit weiteren Zollaufschlägen für China ab November gedroht.
Auch der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer äußerte sich in Malaysia optimistisch im Hinblick auf eine Einigung. "Ich denke, wir nähern uns den letzten Details der Art von Vereinbarung, welche die Präsidenten prüfen und gemeinsam beschließen können", erklärte er.
Greer begleitet Trump auf dessen mehrtägiger Asienreise, zu der der US-Präsident am Sonntag in Malaysia landete. Bis Montag wird Trump am Gipfeltreffen der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Asean) in Kuala Lumpur teilnehmen. Anschließend reist er nach Japan weiter. Ab Mittwoch will er am Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Südkorea teilnehmen. Am Rande des Apec-Gipfels will Trump am Donnerstag nach Angaben des Weißen Hauses Chinas Staatschef Xi treffen.
Die Spannungen zwischen den USA und China hatten nach Trumps Amtsantritt im Januar stark zugenommen. Die Länder überzogen sich gegenseitig mit Zöllen und Handelsbeschränkungen. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung standen die Zeichen zuletzt wieder auf Konfrontation.