US-Außenminister Marco Rubio wird nach Angaben aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen in der kommenden Woche voraussichtlich nicht an einem Treffen der Nato-Außenminister teilnehmen.
US-Außenminister Marco Rubio wird nach Angaben aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen in der kommenden Woche voraussichtlich nicht an einem Treffen der Nato-Außenminister teilnehmen. Rubio habe derzeit nicht vor, an dem Treffen am Mittwoch und Donnerstag in Brüssel teilzunehmen, stattdessen werde er seinen Stellvertreter Christopher Landau schicken, hieß es aus Kreisen, die mit Rubios Reiseplänen vertraut sind.
Es ist äußerst ungewöhnlich, dass der Chefdiplomat der USA das jährliche Treffen im Dezember auslässt - insbesondere, da es bei dem Treffen voraussichtlich vor allem um die US-Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gehen wird. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird derweil in der kommenden Woche in Moskau erwartet, um über die Ukraine zu sprechen.
Rubio war am vergangenen Wochenende in die Schweiz gereist, um über einen Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu sprechen. Dieser wurde von europäischen Verbündeten als zu russlandfreundlich kritisiert. Der Plan war ohne Beteiligung der europäischen Verbündeten erstellt worden. Er hätte vorgesehen, dass sich die Ukraine aus ihrer östlichen Region Donezk zurückzieht und dass die USA Donezk, die Krim und die Region Luhansk de facto als russisch anerkennen. Nach Kritik aus Kiew und aus Europa wurde der Plan angepasst, der genaue aktuelle Inhalt ist allerdings unklar.
