Die Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot bleibt über den Tod hinaus mit ihrem Lieblingstier, der Robbe, verbunden: Bardot wurde in einem schwarzen T-Shirt bestattet, auf dem eine Robbe in Strass-Steinen abgebildet ist.
Die Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot bleibt über den Tod hinaus mit ihrem Lieblingstier, der Robbe, verbunden: Bardot wurde in einem schwarzen T-Shirt bestattet, auf dem eine Robbe in Strass-Steinen abgebildet ist, wie die von ihr gegründete Tierschutz-Stiftung am Donnerstag mitteilte. Zudem habe ihr Ehemann Bernard d'Ormale ihr noch eine Brosche in Form einer Robbe angesteckt.
Bei der Trauerfeier am Vortag im südfranzösischen Saint-Tropez war ein bekanntes Porträt der Schauspielerin in jungen Jahren mit einer Robbe im Arm aufgestellt gewesen. Es stammte aus dem Jahr 1977, als Bardot in Neufundland mit Robbenbabys posierte, um gegen deren Abschlachtung für die Pelzindustrie zu protestieren.
"Brigitte Bardot war tief empört über das Leid, das Tieren angetan wird, und über die Zerstörung der Natur", erklärte ihre Stiftung im Onlinedienst X.
Der französische Filmstar, der seine zweite Lebenshälfte dem Tierschutz gewidmet hatte, war Ende Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben. Bei der Trauerfeier hatte die Sängerin Mireille Mathieu ein lateinisches Kirchenlied gesungen. Bardot wurde anschließend im kleinen Kreis auf dem örtlichen Friedhof im Familiengrab bestattet - unweit vom Grab ihres ersten Ehemannes, des Regisseurs Roger Vadim, der ihr mit dem Film "Und immer lockt das Weib" zu Weltruhm verholfen hatte.
Bis Anfang der 70er Jahre hatte Bardot in etwa 50 Filmen gespielt und mit angesehenen Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle zusammengearbeitet. Sie gehörte damals zu den meistfotografierten Frauen der Welt. Politisch driftete Bardot in späteren Jahren immer weiter nach Rechtsaußen ab und wurde mehrfach wegen rassistischer und homophober Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt.
