Brennpunkte

Hitzewelle in Australien heizt zerstörerische Buschbrände an

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Eine Hitzewelle im Südosten Australiens heizt die Buschbrände an Bild: AFP

Buschbrände haben im Südosten Australiens einige Häuser und große Waldflächen zerstört. Im Bundesstaat Victoria wurden am Freitag zwei Erwachsene und ein Kind in einem Brandgebiet vermisst, die Bewohner Dutzender Ortschaften in dem Bundesstaat wurden zur Evakuierung aufgerufen.

Buschbrände haben im Südosten Australiens einige Häuser und große Waldflächen zerstört. Im Bundesstaat Victoria wurden am Freitag zwei Erwachsene und ein Kind in einem Brandgebiet vermisst, die Bewohner Dutzender Ortschaften in dem Bundesstaat wurden zur Evakuierung aufgerufen. Die Feuer wurden derweil durch Wind und eine Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad angeheizt. In den extrem trockenen Gebieten breiteten sich die Flammen schnell aus.

"Wenn Sie jetzt nicht gehen, könnte das dazu führen, dass Sie Ihr Leben verlieren", appellierte Notfall-Koordinator Tim Wiebusch an die Menschen in den Brandgebieten. Nach Schätzungen der Feuerwehr brannten in der Kleinstadt Ruffy rund zwei Autostunden von Melbourne entfernt bereits mindestens 20 Häuser bis auf die Grundmauern nieder. In Victoria wüteten demnach insgesamt rund 30 Buschbrände. 

Der Chef der regionalen Brandschutzbehörde, Jason Heffernan, nannte die Lage "katastrophal". Die Menschen in Victoria müssten sich "für noch mehr Verluste von Besitz oder Schlimmeres wappnen". Die Feuerwehrleute stellten sich auf einen "hektischen" Tag ein. 

Bei einem der schlimmsten Brände wurden in der Nähe der von Wäldern umgebenen Stadt Longwood bereits etwa 28.000 Hektar Land zerstört. Auf Fotos der Gegend war zu sehen, wie der Nachthimmel wegen der Flammen orangefarben leuchtete.

In Australien ist derzeit Sommer. In den Sommermonaten ereignen sich in dem Land regelmäßig Buschbrände. Durch den Klimawandel nehmen Dürren und schwere Waldbrände allerdings zu.

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