Nach der EU-Kommission geht auch die britische Medienaufsicht Beschwerden über den KI-Chatbot Grok von US-Milliardär Elon Musk wegen der Erstellung und Verbreitung pornografischer Bilder nach. Die Vorwürfe seien 'sehr beunruhigend'.
Nach der EU-Kommission geht auch die britische Medienaufsicht Beschwerden über den KI-Chatbot Grok von US-Milliardär Elon Musk wegen der Erstellung und Verbreitung pornografischer Bilder nach. Die Vorwürfe seien "sehr beunruhigend", erklärte die britische Aufsichtsbehörde Ofcom am Montag. Es gehe um KI-generierte Bilder nackter Menschen, darunter auch Kinder, bei denen es sich um Pornografie und Missbrauchsdarstellungen handeln könne.
Die Behörde erklärte, sie habe Musks Onlinedienst X, über den Grok genutzt werden kann, am Montag vergangener Woche kontaktiert und das Unternehmen aufgefordert, seine Maßnahmen zum Schutz britischer Nutzerinnen und Nutzer darzulegen. X antwortete demnach innerhalb der vorgegebenen Frist, nähere Angaben dazu machte Ofcom allerdings nicht. Bei ihrer formellen Untersuchung will die Behörde nun prüfen, ob X seinen rechtlichen Verpflichtungen nachgekommen ist oder nicht.
Die EU-Kommission hatte bereits vor einer Woche eine Untersuchung eingeleitet. Die Pariser Staatsanwaltschaft weitete ein laufendes Ermittlungverfahren gegen X wegen der Beschwerden gegen Grok auf die Erstellung und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte aus. Als weltweit erstes Land hat Indonesien den KI-Chatbot Grok komplett gesperrt.
