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Konkurrenz für Berlin: US-Präsident Trump will Expo 2035 nach Miami holen

  • AFP
  • In UMWELT
  • 23. Januar 2026, 11:43 Uhr
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Die Expo 2025 in Osaka zog 27 Millionen Besucher an Bild: AFP

US-Präsident Trump will die Expo 2035 nach Miami holen und macht damit möglicherweise auch Berlin Konkurrenz. Um die Bewerbung soll sich US-Außenminister Rubio kümmern, der aus der Stadt im Bundesstaat Florida stammt.

US-Präsident Donald Trump will die Expo 2035 nach Miami holen und macht damit möglicherweise auch Berlin Konkurrenz. Wie Trump am Donnerstag bekanntgab, soll sich US-Außenminister Marco Rubio, der aus der Stadt im Bundesstaat Florida stammt, um die Bewerbung kümmern. Die Weltausstellung in Miami könne zum "nächsten großen Meilenstein in unserem neuen Goldenen Zeitalter in Amerika" werden, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Die Expo findet alle fünf Jahre an einem anderen Ort auf der Welt statt. Die erste Weltausstellung war 1851 in London ausgerichtet worden. 2025 fand die Expo im japanischen Osaka statt. Die nächste Weltausstellung ist die Expo 2030 im saudiarabischen Riad.

Über eine Bewerbung um die Expo 2035 wird auch in Berlin diskutiert. Am Dienstag hatte sich die Berliner SPD offiziell für eine Bewerbung der Hauptstadtregion ausgesprochen. 

Die Expo 2035 Berlin GmbH, die seit fast zwei Jahren an einem Konzept arbeitet, begrüßte am Freitag das von Trump bekundete Interesse an einer Ausrichtung der Weltausstellung in Miami. "Der Einstieg der USA bestätigt die weltweite Bedeutung der Expo", erklärte Geschäftsführer Henning Wehmeyer. Deutschland sei mit der Metropolregion Berlin-Brandenburg "hervorragend" vorbereitet.

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