Unwetter

Schneesturm im Süden der USA - Florida erwartet kälteste Temperaturen seit 1989

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Schneeberge in New York Bild: AFP

In der Kältewelle in den USA sind schon mehr als hundert Menschen gestorben - nun hat auch noch ein heftiger Schneesturm die südlichen Bundesstaaten heimgesucht.

In der Kältewelle in den USA sind schon mehr als hundert Menschen gestorben - nun hat auch noch ein heftiger Schneesturm die südlichen Bundesstaaten heimgesucht. Am Samstagmorgen gab es in North Carolina und den angrenzenden Bundesstaaten starke Schneefälle. Die Behörden in den an solche kalten Temperaturen nicht gewöhnten Bundesstaaten riefen die Menschen auf, die Straßen zu meiden und Gebäude an der Küste zu schützen.

Der Nationale Wetterdienst warnte am Samstag vor einem sich explosionsartig verstärkenden Küstenzyklon, der in North und South Carolina starken Schneefall, heftige Winde und möglicherweise Schneestürme bringen werde. Für ganz North und South Carolina sowie Teile von Georgia, Ost-Tennessee, Kentucky und Virginia wurde eine Wintersturmwarnung herausgegeben.

"Ein intensiver Kaltlufteinbruch aus der Arktis hinter dem Küstensturm wird bis Sonntagmorgen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Richtung Süd-Florida treiben", sagte der Wetterdienst voraus. Es könnte dort zu den kältesten Temperaturen seit 1989 kommen. 

In South Carolina wiederum bereitete das Straßenamt der Hauptstadt Columbia seine acht Schneepflüge für den ersten Einsatz seit fünf Jahren vor, wie der lokale Nachrichtensender WIS10 berichtete. Am Wochenende sollten die Temperaturen auf bis zu minus 9 Grad Celsius sinken. Eigentlich liegen sie im Januar in der Region durchschnittlich bei bis zu 15 Grad.

Große Teile der USA kämpfen seit Tagen mit einer langsam über das Land ziehenden Kaltfront, durch die laut offiziellen Angaben und lokalen Medienberichten bereits mehr als hundert Menschen ums Leben kamen. Am Samstagmorgen waren noch immer fast 200.000 Haushalte ohne Strom.

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