Umwelt

35 Tote durch Schneemassen in Japan - Warnung vor Dach-Lawinen

  • AFP
  • In UMWELT
  • 4. Februar 2026, 11:12 Uhr
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Soldaten beim Schnee-Einsatz in Aomori Bild: AFP

Heftiger Schneefall hat in Japan den Tod von mindestens 35 Menschen verursacht. Zudem seien knapp 400 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Heftiger Schneefall hat in Japan den Tod von mindestens 35 Menschen verursacht. Zudem seien knapp 400 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Sie warnten zugleich, dass durch einen heftigen Wetterumschwung mit nunmehr wärmeren Temperaturen äußerste Lawinengefahr bestehe.

Schneefall von zum Teil bisher unbekannten Ausmaß geht seit Ende Januar vor allem über den Norden Japans nieder. Städte wie Aomori sind unter bis zu zwei Meter hohen Schneeverwehungen begraben. Bewohner sind seit Tagen in ihren Häusern eingeschlossen, Schulen und Geschäfte blieben geschlossen.

Am Mittwoch nun stiegen die Temperaturen in Aomori plötzlich deutlich, es wurden um die 8 Grad Celsius gemessen. Dadurch erhöhe sich die Gefahr von Lawinen sowie schweren, nassen Schneemassen, die von den Dächern herabfallen und Verletzungen oder sogar Todesfälle verursachen könnten, warnten die Behörden. "Wir bitten die Bewohner, vorsichtig zu sein und auf Schneefall und Lawinen zu achten."

Aktuellen Angaben zufolge starben durch den extremen Schneefall über das ganze Land hinweg in den vergangenen zwei Wochen 35 Menschen. In vielen Fällen stürzten Schneemassen von den Häusern auf Menschen und begruben diese unter sich. Oder Menschen stürzten bei dem Versuch, den Schnee zu räumen, von ihren Dächern. 

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