Weil er mehrere Frauen betäubte und vergewaltigte hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 43-Jährigen zu 14 Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen versuchten Mordes, wie ein Gerichtssprecher sagte.
Weil er mehrere Frauen betäubt und vergewaltigt haben soll, hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 43-Jährigen zu 14 Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Die zuständige Kammer verhängte zudem die Sicherungsverwahrung.
Laut Urteil betäubte der Mann zwischen Januar 2020 bis November 2024 seine Opfer in mehreren Fällen und vergewaltigte sie. Die Frauen, die teilweise aus seinem Bekanntenkreis stammen, waren dadurch wehrlos.
In einigen Fällen gab der Mann sich bei Wohnungsbesichtigungen als Interessent aus. Er überwältigte die betroffenen Frauen, betäubte und vergewaltigte sie. Alle Taten nahm er auf Fotos und Videos auf. Bei einigen Taten war die Dosierung der verabreichten Mittel so hoch, dass die Opfer in Lebensgefahr gerieten. Das wusste er laut Urteil und nahm ihren Tod billigend in Kauf. Aus diesem Grund wurde er wegen versuchten Mordes verurteilt.
In einer Chatgruppe tauschte der Verurteilte nach den Erkenntnissen der Ermittler sich jahrelang mit Gleichgesinnten über sexuelle Übergriffe an bewusstlosen Frauen aus. Dabei ging es unter anderem um Anleitungen zur Betäubung der Opfer oder Ratschläge zur Beschaffung der Betäubungsmittel. Dort wurden ebenfalls Fotos und Videos entsprechender Taten geteilt.
