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Bahn und GDL setzen Tarifverhandlungen fort

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ICE am Berliner Ostbahnhof Bild: AFP

Nach zweitägigen Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergesellschaft GDL sieht Personalvorstand Martin Seiler 'noch ein hartes Stück Arbeit' vor sich. Die Verhandlungen wurden nach DB-Angaben auf den Februar vertagt.

In den Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lochführergewerkschaft  GDL hat am Montag eine weitere Verhandlungsrunde begonnen. Sie ist bis Freitag geplant; im Vorfeld hatte es geheißen, so hätten beide Tarifparteien Raum für "intensive" Gespräche. DB und GDL hatten ihre Verhandlungen Anfang Januar aufgenommen; bislang gab es drei Runden. Die GDL fordert für die laufende Runde zunächst ein Angebot des Arbeitgebers. 

Die aktuellen Tarifverträge der Bahn mit der GDL waren am 31. Dezember 2025 ausgelaufen. Beide Seiten hatten schon im Vorfeld eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht vereinbart - Fahrgäste der Bahn müssen also bis Ende Februar keine Streiks fürchten.

Die GDL fordert unter anderem acht Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten; darin enthalten ist etwa eine Erhöhung der Zulagen. Nach der dritten Verhandlungsrunde hatten beide Seiten von einer "sachlichen Atmosphäre" berichtet. "Zentrale Fragen" blieben bislang allerdings unbeantwortet, erklärte GDL-Chef Mario Reiß. Auch DB-Personalvorstand Martin Seiler betonte, es liege noch ein "hartes Stück Arbeit" vor den Tarifparteien.

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