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Haustiere dürfen in Brasilien mit Herrchen und Frauchen beigesetzt werden

  • AFP
  • In UMWELT
  • 10. Februar 2026, 21:53 Uhr
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Frau mit Hund in Porto Alegre Bild: AFP

Brasilianer gelten allgemein als große Tierliebhaber - nun dürfen im Bundesstaat São Paulo Hunde und Katzen mit in Familiengräbern beigesetzt werden.

Brasilianer gelten allgemein als große Tierliebhaber - nun dürfen im Bundesstaat São Paulo Hunde und Katzen mit in Familiengräbern beigesetzt werden. Das am Dienstag in Kraft getretene Gesetz erkennt ausdrücklich "die emotionale Verbundenheit" zwischen Haustieren und ihren Herrchen beziehungsweise Frauchen an. Inspiriert wurde das Gesetz durch einen landesweit bekannt gewordenen Hund, der nach dem Tod seines Besitzers zehn Jahre an seinem Grab ausharrte.

Der Hund mit Namen Bob Coveiro lebte zehn Jahre auf einem städtischen Friedhof, nachdem sein Besitzer dort beerdigt worden war. Als der Hund 2021 starb, durfte er neben seinem Besitzer beigesetzt werden. Das am Dienstag in São Paulo in Kraft getretene Gesetz, das die Beisetzung von Haustieren in Familiengräbern erlaubt, wird allgemein als Bob-Coveiro-Gesetz bezeichnet.

Brasilien hat Schätzungen zufolge mit 160 Millionen Tieren die drittgrößte Haustierpopulation der Welt.

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