Mit mehreren Tagen Verzögerung ist eine neue Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Eine Falcon-9-Trägerrakete mit den vier Astronauten an Bord hob am Freitag vom US-Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Florida ab.
Mit mehreren Tagen Verzögerung ist eine neue Besatzung zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. An Bord einer Falcon-9-Trägerrakete startete die Dragon-Raumkapsel mit den vier Astronauten an Bord am Freitag vom US-Weltraumbahnhof Kennedy Space Center in Florida, wie in einem Video der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen war. Zur Crew gehören die US-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, die französische Astronautin Sophie Adenot und der russische Kosmonaut Andrej Fedjaew.
Der Flug zur ISS dauert mehr als 30 Stunden. Die Astronauten sollen am Samstagabend MEZ an der ISS eintreffen und acht bis neun Monate lang auf der Raumstation bleiben.
Mitte Januar waren vier Raumfahrer der vorherigen ISS-Besatzung aus medizinischen Gründen vorzeitig zur Erde zurückgekehrt. Welcher der vier Astronauten aus den USA, Japan und Russland gesundheitliche Probleme hatte und worin diese bestanden, hat die Nasa bis heute nicht mitgeteilt.
Seit der vorzeitigen Rückkehr der Crew-11 halten der US-Astronaut Chris Williams und die russischen Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergej Mikajew die Stellung auf der ISS. Sie waren im November dort eingetroffen.
