Nach einer Lawine am Berg Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien sind am Dienstag zehn Menschen vermisst worden. Eine Gruppe von 16 Menschen geriet Behördenangaben zufolge an dem Gipfel der Sierra Nevada im Norden des Bundesstaates in die Lawine.
Nach einer Lawine am Berg Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien sind am Dienstag (Ortszeit) zehn Menschen vermisst worden. Eine Gruppe von 16 Menschen geriet Behördenangaben zufolge an dem Gipfel der Sierra Nevada im Norden des Bundesstaates in die Lawine. Mindestens sechs Menschen hätten den Vorfall überlebt, nach den übrigen zehn werde derzeit gesucht. Die Gruppe bestand demnach aus vier Bergführern und zwölf Kunden.
Bergrettungsteams befänden sich auf dem Weg zu den sechs bekannten Überlebenden, teilte das Büro des Sheriffs des Landkreises Nevada mit. Die Suche nach den Vermissten laufe mit 46 Einsatzkräften weiter. "Die Wetterbedingungen bleiben äußerst gefährlich", erklärte das Büro des Sheriffs. Schwindendes Tageslicht setzte die Rettungskräfte zudem weiter unter Druck.
Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat. Bis Mittwochabend gilt in der Sierra Nevada eine Lawinenwarnung. Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen des Hochgebirges oberhalb von 1000 Metern in den nächsten 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wird mit Windböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet.
