Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach der Verschiebung der bemannten Mondmission Artemis 2 die Rückkehr der Riesenrakete SLS von der Startrampe in den Hangar eingeleitet. An der Rakete war ein Problem mit dem Heliumfluss entdeckt worden.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat nach der Verschiebung der bemannten Mondmission Artemis 2 am Mittwoch die Rückkehr der Riesenrakete SLS von der Startrampe in die Werkshalle eingeleitet. Die Reise der 98 Meter hohen Rakete zurück in den mehrere Kilometer von der Rampe entfernten Hangar werde rund zwölf Stunden dauern, teilte die Nasa mit.
Nasa-Chef Jared Isaacman hatte am Samstag mitgeteilt, dass es technische Probleme an der SLS gebe. Nach seinen Angaben wurde ein Problem mit dem Heliumfluss in einer der Raketenstufen festgestellt, weshalb die SLS-Rakete für Reparaturen zurück in die Werkshalle des Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida gebracht werden müsse.
Einen Start von Artemis 2 noch im März schloss Isaacman aus. Vor der Entdeckung des Problems mit dem Heliumfluss hatte die Nasa noch ein Zeitfenster ab dem 6. März für den Start genannt.
Die vier Astronauten mussten ihre in Vorbereitung auf den Start bereits begonnene Quarantäne abbrechen. Sie sollen die erste bemannte Mondmission seit über 50 Jahren absolvieren. Dabei sollen sie den Erdtrabanten umrunden, jedoch nicht auf ihm landen. Der Weltraumflug von Artemis 2 soll rund zehn Tage dauern.
Der bislang letzte bemannte Flug um den Mond datiert in den Dezember 1972 zurück. Damals waren zwei der Astronauten von Apollo 17 auch auf dem Mond gelandet.
