Brennpunkte

Busbrand in der Schweiz: Polizei geht von Vorsatz aus und schließt Anschlag aus

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Feuerwehrleute am Brandort in Kerzers Bild: AFP

Nach dem Brand eines Busses in der Schweiz mit sechs Toten geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus und schließt einen terroristischen Hintergrund vorerst aus. Ein Polizeisprecher sagte, Hinweise auf einen Anschlag gebe es 'zum jetzigen Zeitpunkt' nicht.

Nach dem Brand eines Busses in der Schweiz mit sechs Toten geht die Polizei von einer vorsätzlichen Tat aus und schließt einen terroristischen Hintergrund vorerst aus. Der Sprecher der Polizei im Kanton Freiburg, Martial Pugin, sagte am Mittwoch im Radiosender RTS, eine "vorsätzliche Handlung" sei derzeit "die bevorzugte Hypothese" der Polizei. Hinweise auf einen möglichen Anschlag gebe es "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht.

Der Bus war am Dienstagabend gegen 18.25 Uhr an der Hauptstraße in Kerzers, einer Kleinstadt etwa 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Bern, in Brand geraten. Videos in Onlinediensten zeigten meterhohe Flammen und schwarze Rauchwolken, die aus den Fenstern des Busses aufstiegen.

Nach Angaben der Polizei kamen sechs Menschen bei dem Brand ums Leben. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

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