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UNHCR: Mehr als drei Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn vertrieben

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Zerstörte Gebäude in Teheran Bild: AFP

Im Iran sind seit Kriegsbeginn nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Binnenvertriebenen.

Im Iran sind seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Binnenvertriebenen. 

Die Zahl werde angesichts der anhaltenden Angriffe vermutlich weiter ansteigen, erklärte der Leiter der UNHCR-Notfallabteilung, Ayaki Ito. Er sprach von einer "besorgniserregenden Eskalation" der humanitären Lage im Iran. Der Großteil der Vertriebenen sei aus Teheran und anderen Großstädten geflohen, "um im Norden des Landes und in ländlichen Gebieten Zuflucht zu suchen", erklärte Ito. 

Das UNHCR machte auch auf die Flüchtlinge aus anderen Ländern im Iran aufmerksam, die ebenfalls durch den Krieg vertrieben würden. Dabei geht es laut Ito insbesondere um Familien aus Afghanistan. "Ihre prekäre Lage und ihre begrenzten Unterstützungsnetzwerke machen sie besonders verwundbar."

Das UN-Flüchtlingshilfswerk betonte mit Blick auf den Iran-Krieg "die Notwendigkeit, Zivilisten zu schützen, den humanitären Zugang aufrechtzuerhalten und die Grenzen für Menschen, die Sicherheit suchen, gemäß den internationalen Verpflichtungen offen zu halten". 

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an. 

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