Im Iran-Krieg haben die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Modschtaba Chamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden bis zu zehn Millionen Dollar gezahlt.
Im Iran-Krieg haben die USA eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen obersten Führers Modschtaba Chamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte am Freitag mit, es würden bis zu zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Aufenthaltsort Chameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt.Â
Das US-Außenministerium verbreitete auf seinem Nutzerkonto "Rewards for Justice" im Onlinedienst X eine Art Fahndungsplakat mit zehn Gesuchten. Zu ihnen gehören neben Chamenei unter anderen der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani, Innenminister Eskandar Momeni und Geheimdienstminister Esmail Chatib.Â
Modschtaba Chamenei ist der Sohn von Ayatollah Ali Chamenei, der zu Kriegsbeginn am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff zusammen mit anderen Anführern getötet wurde. Modschtaba Chamenei  wurde am Sonntag zum Nachfolger seines Vaters ernannt.
Vier der zehn Gesuchten sind nur mit ihren Funktionen bezeichnet und ohne Namen und Fotos. Dazu zählt etwa der "Berater des obersten Führers", also Chameneis. Das deutet darauf hin, dass die USA und Israel derzeit keine Informationen haben, wer diese Posten bekleidet.
Die Gesuchten befehligten Teile der iranischen Revolutionsgarden, die "weltweit Terrorismus planen, organisieren und ausführen", hieß es in der Veröffentlichung weiter. Das US-Außenministerium rief Iranerinnen und Iraner auf, sich zu melden, wenn sie Informationen über den Verbleib von diesen oder anderen Anführern hätten. Neben einer finanziellen Belohnung wird auch Hilfe zum Verlassen des Iran in Aussicht gestellt.
