Iran

CDU-Wehrexperte Röwekamp sieht in Trump-Drohungen "keine Strategie"

  • AFP
  • In POLITIK
  • 7. April 2026, 16:11 Uhr

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Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), sieht in den Drohungen von US-Präsident Donald Trump zur Zerstörung von Brücken im Iran keine nachvollziehbare militärische Strategie. Die Situation sei "unabgesprochen in der Nato, unabgesprochen auch mit uns als Partner", sagte Röwekamp am Dienstag dem Nachrichtensender Welt TV. "Zumindest können wir dahinter keine Strategie erkennen." 

"Wir werben als deutsche Bundesregierung sehr intensiv darum, dass diese Kampfhandlungen eingestellt werden und es möglichst schnell zu einer Vereinbarung kommt", sagte der CDU-Verteidigungsexperte. Klar sei aber auch, dass der Iran daran mitwirken müsse. "Insbesondere muss sichergestellt sein, dass künftige militärische Angriffe – sei es aus dem Iran selbst oder über seine Proxys, insbesondere auf Israel – sowie eine Bedrohungslage auch in Europa aufgegeben werden."

An einen Austritt der USA aus der Nato, wie von Trump mehrfach angedroht, glaubt Röwekamp nicht. Das sei Teil der inzwischen vom US-Präsidenten gewohnten Rhetorik. "So einfach geht das ja nicht, einfach aus der Nato auszutreten, auch für einen amerikanischen Präsidenten nicht." Die Bündnisverpflichtungen seien wechselseitig. Dazu hätten beiden Seiten feste Vereinbarungen getroffen. "Ich habe keinen Zweifel, dass die USA sich auch in Zukunft an die getroffenen Vereinbarungen innerhalb der Nato halten werden", sagte Röwekamp.

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