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Vier Tote und 17 Vermisste nach Gebäudeeinsturz auf den Philippinen

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Rettungskräfte bergen einen Toten aus dem Trümmerberg Bild: AFP

Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes auf den Philippinen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Etwa 17 Menschen wurden am Tag nach dem Unglück noch vermisst, die Suche lief weiter auf Hochtouren.

Beim Einsturz eines im Bau befindlichen Gebäudes auf den Philippinen sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei Bauarbeiter starben am Montag während der Rettungsarbeiten, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Gast eines angrenzenden Hotels und ein weiterer Verschütteter wurden tot aus den Trümmern geborgen. Etwa 17 Menschen wurden am Montag noch vermisst, die Suche lief weiter auf Hochtouren.

In der Stadt Angeles City rund 80 Kilometer nördlich der philippinischen Hauptstadt Manila war den Behörden zufolge am frühen Sonntagmorgen der Rohbau eines neunstöckigen Gebäudes eingestürzt. Ein angrenzendes Hotel wurde bei dem Einsturz beschädigt. Bei den Verschütteten handelte es sich um Arbeiter, die auf der Baustelle beschäftigt waren und zum Zeitpunkt des Einsturzes gegen 03.00 Uhr morgens in dem Rohbau schliefen, wie Bürgermeister Carmelo Lazatin berichtete.

Zuerst war am Sonntag ein 65-jähriger Gast des angrenzenden Hotels tot aus den Trümmern geborgen worden. Feuerwehrchef Rico Kwan Tiu sagte, der malaysische Hotelgast habe zunächst noch per Handy mit den Rettungskräften gesprochen, während er unter einer eingestürzten Wand des Hotels eingeklemmt war. "Leider war er bereits tot, als wir ihn jetzt gefunden haben", fügte er hinzu.

Am Montag wurde dann ein Bauarbeiter lebend aus den Trümmern geborgen. Der Mann sei aber kurz darauf gestorben, sagte die Feuerwehrsprecherin Maria Leah Sajili. "Die Ärzte konnten ihn nicht wiederbeleben." Ein zweiter Bauarbeiter erlitt demnach unter dem Schutthaufen einen Herzstillstand. "Die Ärzte konnten ihn nicht versorgen, weil er noch am Boden feststeckte", sagte die Sprecherin.

Eine weitere Leiche, die am Montag aus den Trümmern gezogen wurde, konnte den Angaben zufolge zunächst keinem der Vermissten zugeordnet worden.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. An dem Rohbau war bereits seit mehr als zwei Jahren gearbeitet worden. Die zuständige Behördenleiterin Geraldine Panlilio sagte, sie habe die Baustelle im September 2024 wegen Verstößen gegen Arbeitsschutzbestimmungen vorübergehend stillgelegt. Die Arbeiter hätten keine Schutzausrüstung wie Helme, Stiefel, Gurte und Seile gehabt. Die Inspektoren hätten zudem schlechte Beleuchtung und fehlende Warnschilder bemängelt, sagte sie im Radiosender DZMM. Nachdem der Bauunternehmer die Auflagen erfüllt habe, sei der Bau fortgesetzt worden.

Den philippinischen Behörden zufolge waren insgesamt bis zu 70 Menschen auf der Baustelle beschäftigt gewesen. Die meisten hatten das Wochenende allerdings zu Hause verbracht.

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