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Böses Blut in der FDP: Streit zwischen Kubicki und Strack-Zimmermann geht weiter

  • AFP
  • In POLITIK
  • 31. Mai 2026, 12:24 Uhr
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Strack-Zimmermann (l.) und Kubicki Bild: AFP

Die Kampfabstimmung um den Parteivorsitz sorgt in der FDP für böses Blut. Der neu gewählte Parteichef Kubicki warnte seine unterlege Konkurrentin Strack-Zimmermann davor, die FDP mit ständiger Kritik zu schwächen.

Die Kampfabstimmung um den Parteivorsitz sorgt in der FDP für böses Blut. Der neu gewählte Parteichef Wolfgang Kubicki warnte seine unterlegene Konkurrentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Sonntag davor, die FDP mit ständiger Kritik an der neuen Führung zu spalten und die Erfolgschancen zu minimieren. "Marie-Agnes, Du hast nur 40 Prozent - und jetzt weißt Du, wo der Hammer hängt", sagte Kubicki der "Bild".

Wenn Strack-Zimmermann sich an dem Ergebnis der Kampfabstimmung "ergötzen will, dann bitteschön", sagte Kubicki, fügte aber eine Warnung an seine Rivalin hinzu: "Wenn Du die FDP in die Bedeutungslosigkeit führen willst, dann mach genauso weiter." Kubicki betonte, er hätte am Parteiabend am Samstag gerne mit Strack-Zimmermann angestoßen. Er habe sie aber nicht gesehen.

In der Kampfabstimmung um den FDP-Vorsitz hatte sich Kubicki am Samstag mit knapp 60 Prozent gegen Strack-Zimmermann durchgesetzt, die auf knapp 40 Prozent kam. Nach ihrer Niederlage warnte Strack-Zimmermann den neuen Parteichef vor Alleingängen, ebenfalls in der "Bild"-Zeitung: "Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht", sagte Strack-Zimmermann. "Er muss jetzt verbinden." Sie fügte hinzu: "Wir werden ganz genau schauen, wohin die Partei geht."

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