Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben ein Auftragspaket im Wert von 5,7 Milliarden Euro aus Rumänien erhalten. Dem Unternehmen zufolge handelt es sich um das 'größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte'.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben ein Auftragspaket im Wert von 5,7 Milliarden Euro aus Rumänien erhalten. Die Verträge über Aufträge zur Fertigung von fast 300 Gefechtsfahrzeugen sowie "Flugabwehrsystemen, Munition und Munitionskomponenten sowie vier Marineschiffen" seien nun unterzeichnet worden, teilte das Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag mit. Demnach handelt es sich um das "größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte".
Nach Angaben von Rheinmetall erfolgt das Auftragspaket im Rahmen des Programms "Security Action For Europe" (Safe) der Europäischen Union. Die Auslieferungen begännen 2028 und sollen bis 2030 abgeschlossen sein.
Ein Großteil der Wertschöpfung erfolge in Rumänien, wo der Rüstungskonzern Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro vornehmen werde, erklärte das Unternehmen. Rheinmetall werde "seine bereits seit vielen Jahren in Rumänien vorhandenen Kapazitäten deutlich ausweiten und auch einen Technologietransfer gewährleisten". Demzufolge werden Arbeitsplätze in einer "vierstelligen Anzahl geschaffen" und über 200 Unterauftragnehmer am Liefernetzwerk beteiligt sein.
Die nun mit Rheinmetall geschlossenen Verträge stellten nicht nur "eine Gelegenheit zur Modernisierung der Verteidigungskapazitäten Rumäniens dar, sondern auch einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung der nationalen Verteidigungsindustrie", zitierte das Unternehmen den Leiter der Kanzlei des rumänischen Ministerpräsidenten, Mihai Jurca. Schließlich erfolgten mehr als 50 Prozent der Produktion "in Rumänien oder in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen".
Rheinmetall-Chef Armin Papperger zeigte sich "dankbar für das Vertrauen, welches Rumänien uns bei der Ausstattung und Modernisierung seiner Streitkräfte entgegenbringt".
