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Fischer finden seit zwei Wochen vermisste Wanderin in Malaysias Wildnis

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Jaslinda (2.v.l.) nach ihrer Rettung Bild: AFP

In Malaysias Wildnis haben Indigene eine zwei Wochen vermisste Wanderin gerettet, nachdem eine groß angelegte Suchaktion mit Hubschraubern erfolglos geblieben war. Eine Freundin sprach von einem 'wahren Wunder'.

"Ein wahres Wunder": In Malaysias Wildnis haben indigene Fischer eine seit zwei Wochen vermisste Wanderin gerettet, nachdem eine groß angelegte Suchaktion mit Hubschraubern erfolglos geblieben war. "Als wir hörten, dass sie wohlbehalten gefunden wurde, fühlte es sich an, als wären unsere Gebete erhört worden", sagte Hishammuddin Ahmad, eine Freundin der Wanderin, am Sonntag.

Die 49-jährige Malaysierin Jaslinda Saludin war allein aufgebrochen, um den Berg Gunung Batu Putih in dem südostasiatischen Land zu besteigen. Es handelte sich um eine Etappe auf der Trans-Spencer-Chapman-Tour, einer kräftezehrenden Strecke im Bereich des Titiwangsa-Gebirgszuges. Nach dem Aufbruch zu der Bergbesteigung wurde die erfahrene Wanderin als vermisst gemeldet. 

An der Suche nach Jaslinda war unter anderem eine Spezialeinheit der Rettungskräfte beteiligt. Über das Verschwinden der Wanderin berichteten die Medien des Landes prominent. Am späten Samstag schließlich wurde die Wanderin den Angaben zufolge von Fischern in einem Waldgebiet nahe der Kleinstadt Tapah im zentralen Bundesstaat Perak entdeckt. Nach eigenen Angaben überlebte sie, indem sie Wasser aus Flüssen trank und Beeren und Pflanzen aß.

Nach ihrer Rettung wurde Jaslinda ins Krankenhaus gebracht. Sie habe leichte Verletzungen davongetragen, darunter "einige Wunden am Kopf", sagte ein Behördenvertreter der Zeitung "The Star". Malaysias Regierungschef Anwar Ibrahim sprach den an der Rettung Beteiligten seinen Dank aus. 

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