Bayern

Bayern: Pfleger wegen Misshandlung von Bewohnern eines Blindenwohnheims verurteilt

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Justitia Bild: AFP

Weil er Bewohner eines Regensburger Blindenheims misshandelt hat, ist ein Pfleger zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht sprach ihn unter anderem der Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig.

Weil er Bewohner eines Regensburger Blindenwohnheims misshandelt haben soll, ist ein 51-jähriger Pfleger zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Regensburg sprach ihn am Donnerstag der Misshandlung von Schutzbefohlenen und der gefährlichen Körperverletzung beziehungsweise der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.  

Laut Anklage arbeitete der Mann von 2016 bis 2022 als Nachtpfleger in dem Blindeninstitut. Dabei soll er unter anderem Bewohner geschlagen oder geknebelt haben. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Opfer neben ihrer Sehbehinderung jeweils auch andere Behinderungen, so dass sie sich nicht wehren und sich nicht mit Worten ausdrücken konnten. 

Das Gericht untersagte dem Mann im Rahmen der Urteilsverkündung, für die Dauer von vier Jahren pflegebedürftige Menschen zu betreuen. Außerdem erteilte es die Auflage, dass der Angeklagte 6000 Euro an einen Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder bezahlen muss. 

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