Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 47-Jährigen wegen Schleusungen zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann in acht Fällen, in zwei davon blieb es beim Versuch, wie eine Gerichtssprecherin sagte.
Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 47-Jährigen wegen Schleusungen zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann in acht Fällen, von denen zwei aber versuchte Schleusungen waren, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte.
Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass sich der 47-Jährige mit anderen Menschen im Sommer 2023 zu einer Bande zusammenschloss, um Menschen von Österreich nach Deutschland zu schleusen. Der 47-Jährige organisierte demnach die Schleuserfahrten.
Er gab laut Urteil die Routen vor, beauftragte die Fahrer und übergab ihnen die Fahrzeuge. 2023 schleuste er mit seiner Bande den Ermittlern zufolge insgesamt 45 Menschen nach Deutschland.
