Am zweiten Tag in Folge ist in Frankreich der Rekord für den heißesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen gebrochen worden. Die aktuelle Hitezwelle hatte am 17. Juni begonnen und soll noch über das Wochenende in großen Teilen des Landes andauern.
Am zweiten Tag in Folge ist in Frankreich der Rekord für den heißesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen gebrochen worden. Basierend auf den Angaben von 30 Messstationen lag am Mittwoch der Durchschnittswert aus Tag- und Nachttemperaturen nach vorläufigen Angaben des Wetterdienstes Météo-France um 17.00 Uhr bei 30 Grad. Erst am Vortag war mit 29,9 Grad einer Rekord bei den seit 1947 erhobenen Temperaturaufzeichnungen aufgestellt worden.
In der Hauptstadt Paris kletterte das Thermometer auf 40,3 Grad. Das war erst das vierte Mal in 150 Jahren, dass dort 40 Grad überschritten wurden, und das erste Mal in diesem Jahr. Die landesweit höchste Temperatur gab es mit jeweils 43,8 Grad in den Gemeinden Pallau und Pissos im Westen den Landes.
Die Hitzewelle hatte am 17. Juni begonnen und soll laut Météo France noch über das Wochenende in großen Teilen des Landes andauern. In 54 französischen Départements wurden einer Auswertung der Nachrichtenagentur AFP zufolge bis zum Dienstag Höchsttemperaturen von 40 Grad oder mehr verzeichnet. Wegen der trockenen Hitze steigt auch die Gefahr von Waldbränden, mehr als 30 Départements haben bereits die Warnstufe erhöht.
