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Fall von verschwundener Frau in Bayern wird neu aufgerollt

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Der Bundesgerichtshof Bild: AFP

Der Fall einer vor zwei Jahren spurlos verschwundenen Frau aus Bayern muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof hob ein Urteil des Landgerichts Bamberg gegen einen 74-Jährigen auf.

Der Fall einer vor zwei Jahren verschwundenen Frau aus Bayern muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob ein Urteil des Landgerichts Bamberg gegen einen 74-Jährigen auf, wie die Justizbehörde am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den Rentner im Oktober wegen Totschlags an der 33-Jährigen verurteilt, die als Prostituierte arbeitete. Es verhängte eine Haftstrafe von zwölf Jahren. (Az. 1 StR 115/26)

Das Landgericht ging davon aus, dass der Mann mit ihr eine Beziehung führte, die beiden in Streit gerieten und er sie im August 2024 tötete. Die Leiche der Frau wurde nie gefunden. Der Angeklagte wandte sich nach dem Urteil an den BGH. Dieser fand Rechtsfehler bei der Beweiswürdigung. Eine andere Strafkammer des Landgerichts muss nun neu über den Fall verhandeln.

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