Großbritannien

Partnerin betäubt und vergewaltigt: Brite bekennt sich schuldig

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Ein Mann in Großbritannien hat sich wegen Sexualdelikten gegen seine mutmaßlich schlafende oder mit Drogen betäubte Partnerin in 32 Fällen für schuldig bekannt. Er werde prüfen, "ob eine lebenslange Freiheitsstrafe angemessen ist", sagte der Richter in Northampton in Mittelengland am Dienstag. Die Anklage wirft dem Briten in seinen Vierzigern Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch und sexuelle Übergriffe durch Penetration seiner Freundin vor.

Die Freundin des Mannes stand der Anklage zufolge während der Taten unter Drogeneinfluss oder schlief. Der Mann filmte demnach einige seiner Taten. Zehn der zwischen Januar 2014 und September 2025 begangenen Taten seien außerdem "zusammen mit einer unbekannten Person" verübt worden. Ob womöglich noch andere Männer beteiligt waren, wurde bei der Anhörung nicht bekannt.

Die Verteidiger des Mannes bestritten die Darstellung, dass das Opfer bei allen Taten unter Drogen stand. Das Urteil soll am 18. September fallen. 

Es ist der jüngste in einer Reihe von Kriminalfällen weltweit, die den Verbrechen gegen die Französin Gisèle Pelicot ähneln, deren Mann sie über Jahre hinweg immer wieder betäubt und dutzenden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte. Im Juni war ein 61-Jähriger in Schweden zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden, weil er seine Ehefrau zu bezahltem Sex mit mindestens 120 Männern gezwungen hatte.

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