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Damaskus (dts Nachrichtenagentur) - Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kehrt im August als erste deutsche Bank nach Syrien zurück. Das berichtet der Pro-Newsletter Industrie und Handel des Nachrichtenmagazins Politico. Anna-Christine Janke übernimmt demnach die Büroleitung in Damaskus.
Die syrische Regierung werde nicht direkt finanziert, sondern über Projekte der Vereinten Nationen oder NGOs, heißt es von der KfW. Schwerpunkte seien der Wiederaufbau, Investitionen in Gesundheits- und Wasserinfrastruktur sowie die Unterstützung Geflüchteter. Auch die Wirtschaft soll über den Wiederaufbau von Produktionsanlagen gefördert werden. Die laufenden Projektmittel liegen bei etwa 580 Millionen Euro.
Ende März hatte Syriens Interimspräsident Ahmed al-Scharaa erstmals Berlin besucht. Kanzler Friedrich Merz versprach damals, dass die KfW und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) "in Kürze" Büros in Damaskus eröffnen. Mit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 hatte die KfW ihr Büro geschlossen und alle Projekte gestoppt. Seit 2025 läuft die Zusammenarbeit nach Angaben der Bank "schrittweise" wieder an.
