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Dax setzt Rekordjagd fort

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  • 5. August 2026, 09:34 Uhr
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Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax ist am Mittwoch mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.355 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Fresenius, Siemens Energy und Bayer, am Ende Infineon, Vonovia und die Deutsche Post.

"Drei der hauptsächlichen Belastungsfaktoren der letzten Zeit - steigende Renditen, höhere Ölpreise und Sorgen um KI-Investitionen - lassen gleichzeitig nach und treiben den Dax auf ein neues Rekordhoch", sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Anleger wagten sich zurück in KI- und Chipaktien, da sie hofften, dass der Markt nach der Auflösung spekulativer und gehebelter Positionen bereinigt sei und bereit sein könnte, einen Boden auszubilden. "Die Ölpreise profitieren von der Hoffnung auf eine baldige Lösung - wenn nicht im Iran, dann aber doch im Hormus-Konflikt. Und die Renditen reagieren auf nachlassende Zins- und Inflationsängste, weil die Ölpreise nachgeben."

"Jedes Mal, wenn die USA den Iran angreifen und danach bekanntgeben, dass es einen Waffenstillstand gibt, stehen die Kurse höher als zuvor - obwohl eigentlich keine Fortschritte im Konflikt zu sehen sind", so Stanzl. "Dieses Marktverhalten ist erstaunlich und kann eigentlich nur damit erklärt werden, dass die Anleger weiterhin in Aktien investiert sein wollen, um vom anhaltenden Gewinnwachstum profitieren zu können."

Die Berichtssaison habe die Anleger derweil in ihrem Glauben bestärkt, dass die hohen Investitionen in das KI-Thema Bestand hätten und weiter ausgebaut würden, fügte der Analyst hinzu. "Zugleich wurden Sorgen zerstreut, dass die Hyperscaler an einen Punkt gelangen könnten, an dem sie sich eingestehen müssen, bei ihren Ausgaben vielleicht übersteuert zu haben." Die Bilanzen aus dem Techsektor zeigten, dass die großen Unternehmen ihre KI-Investitionen weiter hochfahren. "Ein Ende scheint nicht in Sicht."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1539 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8666 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 79,97 US-Dollar; das waren 61 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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