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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In Deutschland sind in diesem Sommer bisher schätzungsweise 11.900 Menschen aufgrund von Hitze gestorben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilte am Donnerstag mit, dass der größte Teil dieser Todesfälle (9.600) auf die besonders heiße Kalenderwoche Ende Juni zurückzuführen ist. Die Auswirkungen dieser Hitzeperiode zeigten sich in einer deutlich erhöhten Mortalität direkt in der 26. Kalenderwoche und in der Folgewoche.
Die Daten zur hitzebedingten Mortalität werden parallel zu den Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes erhoben, wobei ein Verzug von mehreren Tagen besteht. Der Bericht umfasst Schätzungen der hitzebedingten Sterbefälle im Zeitraum der Kalenderwochen 15 bis 30/2026. Besonders betroffen sind ältere Menschen ab 75 Jahren, wobei mehr Frauen als Männer starben, was auf den höheren Frauenanteil in den älteren Altersgruppen zurückzuführen ist.
Die Analyse basiert auf Lufttemperaturdaten von 52 Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes. Ab einer Wochenmitteltemperatur von etwa 20°C ist laut RKI ein Anstieg der Gesamtmortalität zu erwarten.
