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Erdbeben reißt Einwohner von Granada in Spanien aus dem Schlaf

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Der Alhambra-Palast Bild: AFP

Ein Erdbeben der Stärke fünf hat die Menschen in der Stadt Granada in Spanien in der Nacht zum Samstag aus dem Schlaf gerissen. Es gebe 'keine Toten oder schwerwiegende Schäden', teilte Bürgermeisterin Marifran Cazaro mit.

Ein Erdbeben der Stärke fünf hat die Menschen in der südspanischen Stadt Granada in der Nacht zum Samstag aus dem Schlaf gerissen. Das Erdbeben ereignete sich nach Angaben des Nationalen Geographieinstituts gegen 1.00 Uhr, das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer südlich der Stadt. Es gebe "keine Toten oder schwerwiegende Schäden", teilte die Bürgermeisterin Marifrán Cazaro mit.

Bei den Einsatzkräften der Region Andalusien gingen offiziellen Angaben zufolge mehr als 200 Anrufe ein, sie kamen aus Granada wie aus Sevilla, Cordoba und Urlaubsorten an der Costa del Sol. Die Anrufer berichteten demnach von Rissen in ihren Mauern sowie herabgestürzten Fenstersimsen oder Mauerstücken. Die Einsatzkräfte riefen die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und möglicherweise beschädigte Gebäudeteile wie Balkone zu meiden.

"Wir haben die Erschütterung deutlich gespürt, so stark, dass sie uns aufgeweckt hat", sagte die Anwohnerin Marta Mayorga Fernandez dem spanischen Fernsehsender RTVE. Sie lebt im Ort Huetor Vega am Stadtrand von Granada. "Wir waren hier zu Hause und hatten ein bisschen Panik, mir zitterten die Arme", fügte sie hinzu. Fernsehbilder zeigten Trümmer und Autos mit eingeschlagenen Scheiben auf den Straßen von Granada.

Kleinere Erdbeben sind in Andalusien keine Seltenheit, sie erreichen jedoch selten die Stärke fünf. Die Stadt Granada ist international für den Alhambra-Palast bekannt, der im Mittelalter unter muslimischer Herrschaft erbaut wurde und zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

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