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Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Russland als Präsident aufgebrochen

  • AFP
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  • 17. August 2026, 10:45 Uhr
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Min Aung Hlaing vor dem Abflug in Naypyidaw Bild: AFP

Myanmars Ex-General und heutiger Präsident Min Aung Hlaing ist zu seinem ersten Besuch in Russland seit seinem Amtsantritt aufgebrochen. In Russland will er unter anderem Ministerpräsident Michail Mischustin treffen.

Myanmars Ex-General und heutiger Präsident Min Aung Hlaing ist zu seinem ersten Besuch in Russland seit seinem Amtsantritt im April aufgebrochen. Der Staatschef verließ laut seinem Büro am Montagmorgen die Hauptstadt Naypyidaw. In Russland will er unter anderem Präsident Wladimir Putin sowie Ministerpräsident Michail Mischustin treffen und an einem myanmarisch-russischen Wirtschaftsforum teilnehmen. 

Mit der Reise sollten die "langen freundschaftlichen und engen Beziehungen" zwischen beiden Ländern weiter gefestigt und die "strategische Zusammenarbeit vertieft" werden, erklärte das myanmarische Präsidialamt. Dies betreffe insbesondere die Bereiche Sicherheit und Wirtschaft.

Im Februar hatten Myanmar und Russland ein fünf Jahre geltendes Abkommen über eine militärische Zusammenarbeit unterzeichnet. Zu dem Papier wurden nur wenige Details bekannt. 

Das myanmarische Militär setzt russische Kampfjets im Kampf gegen Rebellengruppen im Land ein. Kritiker beschuldigen die Armee, dabei auch Zivilisten ins Visier zu nehmen. Min Aung Hlaing hat seit April mehrere Auslandsreisen unternommen, unter anderem nach China, Indien und Thailand. 

Myanmars Armee hatte 2021 unter Führung von Min Aung Hlaing die mit großer Mehrheit gewählte Regierung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt und selbst die Macht übernommen. Der Militärputsch löste einen Bürgerkrieg aus, der bis heute andauert. Nach fünf Jahren Militärherrschaft organisierte die Junta Ende vergangenen Jahres eine Parlamentswahl, die sie als Rückkehr zu Demokratie darstellte. 

Bei der Ende Januar abgeschlossenen und von Oppositionellen scharf kritisierten Wahl erhielt die juntanahe Partei USDP eine Mehrheit von mehr als 80 Prozent der Sitze. Das von der USDP dominierte Parlament wählte Min Aung Hlaing anschließend zum Präsidenten.

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