Griechenland stattet seine historischen Stätten mit einem modernen Feuermeldesystem aus, um sie vor Waldbränden zu schützen. Ein Test an der Akropolis von Mykene sei erfolgreich verlaufen, erklärte das Kulturministerium.
Griechenland stattet seine historischen Stätten mit einem modernen Feuermeldesystem aus, um sie vor Waldbränden zu schützen. Der neue Mechanismus sei bereits unter Realbedingungen erfolgreich am Fuße der Akropolis von Mykene auf der Halbinsel Peloponnes getestet worden, erklärte das Kulturministerium am Donnerstag. Insgesamt soll das System an 22 historischen Stätten installiert werden.
Der Mechanismus "nutzt eine Kombination aus Daten von Wärmebild- und optischen Kameras", die in Echtzeit an die örtliche Feuerwehr geschickt würden. Bei dem Test an der Akropolis von Mykene am 31. Juli sei ein Feuer schnell erkannt worden, erklärte das Ministerium weiter.
Bis Ende August sollen sechs neue Systeme in Betrieb genommen werden, unter anderem an der Akropolis in Athen, am Nestor-Palast und im Kloster Hosios Lukas. Acht weitere folgen im September.
Griechenland erlebt jeden Sommer verheerendere Brände. An einem einzigen Tag können dutzende Feuer ausbrechen. Seit Anfang 2026 kam es im Zusammenhang mit diesen Bränden zu 305 Festnahmen, davon 272 wegen Fahrlässigkeit und 33 wegen Brandstiftung.
