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Ukraine-Botschafter weist Putins Drohungen zurück

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Wladimir Putin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kiew (dts Nachrichtenagentur) - Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat Kremlchef Putins Drohung nach ukrainischen Angriffen auf russische Industriestandorte zurückgewiesen.

"Derjenige, der aufhören soll, ist Putin. Und man darf Putins Drohungen nicht nachgeben", sagte Makeiev Politico. Putins Ankündigung sei kein "Zurückschlagen", sondern "erneut schlagen", sagte der Botschafter. Russland habe bereits 2014 den Krieg begonnen und ihn 2022 mit dem Angriff auf das gesamte ukrainische Staatsgebiet massiv ausgeweitet.

Eine neue Eskalationsstufe sieht Makeiev nicht. Die Ukrainer, die jetzt seit mehr als zehn Jahren kämpften, wüssten "ganz genau, dass es unmöglich ist, noch weiter zu eskalieren". Die Bevölkerung erlebe den Krieg täglich und verteidige sich gegen die russischen Angriffe.

Vor dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen in Kiew verteidigte Makeiev zudem die Entscheidung mehrerer westlicher Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), nur digital teilzunehmen. Die Ukraine habe zwar alle Partner persönlich eingeladen, sagte Makeiev. Zugleich sei Kiew derzeit "voll ausländischer Gäste". Die Aufmerksamkeit für die Ukraine sei weiterhin groß. Von einem Rückschlag für die deutsch-ukrainischen Beziehungen wollte Makeiev deshalb nicht sprechen. Man verstehe, warum das passiere, und man sei mit "unserem deutschen Partner" im "engen Austausch" diesbezüglich.

Mit Blick auf mögliche Besuche der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in der Ukraine sagte Makeiev, die Einladungen lägen vor. Er hoffe auf Bewegung in den Gesprächen und auf zusätzlichen Druck auf Russland. "Wir zeigen auch der ganzen Welt, wer zu diesen Verhandlungen nicht bereit ist. Und das ist Putin und Moskau", sagte er.

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