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Tornado verwüstet Dorf in Südwest-Frankreich: 39 Verletzte

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Tornadoschäden in Südwestfrankreich Bild: AFP

Ein Tornado hat das Dorf Pomas im Südwesten Frankreichs weitgehend verwüstet. Dabei wurden 39 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich, wie die Behörden mitteilten.

Ein Tornado hat im Südwesten Frankreichs ein Dorf weitgehend verwüstet. Bei dem Unwetter wurden in Pomas 39 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich, wie die Behörden mitteilten. Zunächst war von 41 Verletzten die Rede gewesen. Etwa 300 Häuser wurden beschädigt: Der Sturm deckte Dächer ab und ließ Gemäuer einstürzen. 

Eine schwangere Frau wurde verletzt, als ihr Haus über ihr zusammenbrach, wie ihr Ehemann der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie habe überlebt, weil sie durch ein Sofa geschützt worden sei. 

Von den etwa 1000 Einwohnern des Dorfes südöstlich von Toulouse suchten viele Schutz in Notunterkünften oder in benachbarten Gemeinden. Etwa 75 Feuerwehrleute waren am Montagmorgen in Pomas im Einsatz, um einsturzgefährdete Häuser zu sichern. Die Polizei sperrte die Zugangsstraßen zu dem Dorf.

In der Umgebung von Pomas fanden sich zahlreiche Spuren des Tornados, der das Dorf gegen 17.20 Uhr heimgesucht hatte: Kaputte Liegestühle, Absperrgitter und Isoliermaterial lagen auf den Feldern verteilt. 

In der südwestfranzösischen Region Languedoc-Roussillon waren am Montag noch 7200 Haushalte ohne Strom. Wegen eines Hagelsturms wurde am Montag die dritte Etappe des Radrennens Vuelta a España abgebrochen, die durch das südostfranzösische Département Aude führte. Unwetter in ganz Südfrankreich führten zu Zugverspätungen, Straßensperrungen und Flugausfällen an mehreren Flughäfen. 

In Frankreich treten im Schnitt mehrere Dutzend Tornados pro Jahr auf. Inwiefern der Klimawandel Häufigkeit und Intensität von Tornados beeinflusst, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. 

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