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Tür von ICE öffnet sich in Bayern während Fahrt mit Tempo 200 - niemand verletzt

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ICE in Berliner Hauptbahnhof Bild: AFP

Weil sich die Tür eines ICE während der Fahrt öffnete, sind Polizei und Feuerwehr in Bayern zu einem Großeinsatz ausgerückt. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei wurde die Notentriegelung der Tür betätigt. Der Grund dafür war zunächst unklar.

Weil sich die Tür eines ICE während der Fahrt öffnete, sind Polizei und Feuerwehr in Bayern zu einem Großeinsatz ausgerückt. Wie die Bundespolizei in München am Mittwoch mitteilte, war der ICE am Dienstagabend auf der Fahrt von München nach Dortmund, als sich kurz vor dem Schönrain-Tunnel hinter Wiesenfeld um 19:32 Uhr im hinteren Bereich eine Tür öffnete.

Erste Ermittlungen ergaben, dass aus unklaren Gründen die Notentriegelung der Tür betätigt wurde. Zu dem Zeitpunkt hatte der mit 238 Reisenden besetzte Zug eine Geschwindigkeit von etwa 200 Stundenkilometern. Nach einer Notbremsung kam er zum Stehen. Einsatzkräfte suchten die Strecke ab, weil Verletzte nicht ausgeschlossen werden konnten.

Im Einsatz waren unter anderem eine Drohne, ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera und eine Hundestaffel. Letztlich wurde niemand gefunden. Die Passagiere blieben während der Suche im Zug und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Zug wurde zum Bahnhof Lohr am Main gebracht. 

Von 120 Fahrgästen, die sich im hinteren Zugteil aufhielten, wurden die Personalien aufgenommen. Die Maßnahmen dauerten bis in die Nacht. Das verursachte Verspätungen für 125 Züge. Die Deutsche Bahn organisierte die Weiterfahrt aller Passagiere. Rund 300 Kräfte waren im Einsatz.

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