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Zahl der geborgenen Todesopfer bei Fährunglück vor Zypern steigt auf 13

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Hubschrauber der türkischen Armee sucht nach Vermissten Bild: AFP

Nach dem Fährunglück vor der nördlichen Küste Zyperns ist die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 13 gestiegen. 15 Menschen wurden am Samstag noch vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Nach dem Fährunglück vor der nördlichen Küste Zyperns ist die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 13 gestiegen. 15 Menschen wurden am Samstag noch vermisst, wie die Behörden im nördlichen Teil der geteilten Mittelmeerinsel miteilten. Das Wrack der Fähre wurde demnach in 554 Metern Tiefe vor Kyrenia geortet.

Die Fähre mit 267 Menschen an Bord war am Sonntag auf dem Weg in die Türkei vor der Küste Nordzyperns gekentert und gesunken, kurz nachdem sie den nordzyprischen Hafen Kyrenia verlassen hatte. 239 Menschen konnten gerettet werden. Bei den Todesopfern handelte es sich laut Behörden vor allem um türkische Staatsbürger. 

Zur Unglücksursache wurden bisher keine Angaben gemacht. Der Kapitän und acht weitere Verdächtige wurden am Montag wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Untersuchungshaft genommen. Bei einer Anhörung vor einem Gericht in Kyrenia am Donnerstag erklärten die Ermittler, das Unglück hätte vermieden werden können, wenn der Kapitän die Geschwindigkeit verringert und die Fähre vorsichtig wieder in den Hafen gesteuert hätte, als Wasser in sie einzudringen begonnen hatte.

Zypern ist seit 1974 geteilt. Die Türkei ist der einzige Staat, der die 1983 ausgerufene Türkische Republik Nordzypern anerkennt. Die griechischsprachige Republik Zypern im Süden der Insel ist seit 2004 EU-Mitglied.

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