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Dax leicht im Minus - US-Feiertag sorgt für ruhigen Handel

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  • 7. September 2026, 17:44 Uhr
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Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Zum Wochenstart hat der Dax leicht nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.006 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

"Ohne Impulse aus New York war heute auch im Dax nicht wirklich viel los", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die Anleger blieben an den Seitenlinien und behielten von dort aus die Preisentwicklungen an den Energiemärkten im Blick. Nach einer Berechnung der Brown-Universität aus den USA hat der Krieg im Iran allein über die gestiegenen Benzinpreise bislang rund 100 Milliarden US-Dollar an Zusatzkosten verursacht. Geld, das dem Konsum entzogen wurde. Nicht eingerechnet: die weiteren Folgen aus Zinserhöhungen und die Preiseffekte aus den gestiegenen Transport- und Logistikkosten."

"Die Situation rund um den Nahen Osten verschlechtert sich zunehmend, als dass eine Besserung in Sicht ist. Die anziehenden Ölpreise belasten insbesondere die deutschen Industrieunternehmen und beeinflussen das Konsumverhalten der Menschen in Europa negativ. Keine einfache Gemengelage, in der sich die deutsche Wirtschaft noch gut schlagen kann. Die jüngsten Indikationen signalisieren trotz aller Widrigkeiten eine Stabilisierung und kleinere Erholungstendenzen auf niedrigem Niveau. Heute sorgte allerdings die mit einem Rückgang von 1,1 Prozent schwächer als erwartete Industrieproduktion für Molltöne."

"Bei der aktuellen Ruhe am Aktienmarkt ist zu hoffen, dass dies nicht die Ruhe vor dem Sturm im oft stürmischen Börsenmonat September ist. Einige kleinere Orkane fegen bereits über den Währungsmarkt und haben seit einigen Handelstagen das Währungspaar Dollar zum japanischen Yen am Wickel. Die Bank of Japan nimmt den verzweifelten Kampf gegen etliche Hedgefonds auf, um die Abwertung des Yen zu stoppen. Das scheint aktuell nur über Verkäufe von US-Staatsanleihen finanzierbar zu sein, was wiederum die Renditen anhebt. Eine verzwickte Situation sowohl für Japan als auch für die USA. Denn Japan zählt neben China zu den größten Inhabern von US-Staatsanleihen", sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1629 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8599 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.412 US-Dollar gezahlt (-0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,98 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 97,63 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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