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AfD gewinnt Wahl in Mecklenburg-Vorpommern vor SPD - CDU verpasst Landtagseinzug

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  • 21. September 2026, 00:21 Uhr
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Manuela Schwesig und Leif-Erik Holm Bild: AFP

Die AfD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewonnen. Die Partei von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm erreichte 38,2 Prozent, die Sozialdemokraten kamen auf 35,5 Prozent.

Die AfD hat die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewonnen. Die Partei von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm erreichte am Sonntag 38,2 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung in der Nacht zum Montag mitteilte. Die Sozialdemokraten verbuchten 35,5 Prozent für sich.

In den Landtag schafften es ansonsten nur die Linke mit 6,5 Prozent und die Grünen mit 5,7 Prozent. Die CDU erlitt desaströse Verluste und schied mit 4,9 Prozent aus dem Parlament aus. Auch die FDP verpasste mit 1,0 Prozent den Wiedereinzug. Das BSW verfehlte den erstmaligen Sprung in den Landtag mit 4,8 Prozent.

Die AfD bekommt damit im neuen Landtag 32 Sitze, die SPD erhält 29 Mandate. Jeweils fünf Sitze gehen an die Linke und die Grünen. Die bisherige Koalition aus SPD und Linkspartei hat damit keine Mehrheit mehr, ein Dreierbündnis mit den Grünen hingegen schon. Koalitionen mit der AfD schließen die drei Parteien aus.

Schwesig zeigte sich am Wahlabend dazu bereit, weiter die Regierung anzuführen. Auch die AfD reklamierte ihrerseits die Regierungsbildung für sich. Da die Partei jedoch die absolute Mehrheit verfehlte, wäre sie auf Koalitionspartner angewiesen, die es nicht gibt.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 konnte die AfD ihr Ergebnis um 21,5 Prozentpunkte mehr als verdoppeln. Die SPD büßte 4,1 Punkte ein. Auch die Linke sackte um 3,4 Punkte ab, ebenso die CDU um 8,4 Punkte. Die Grünen konnten ihr Ergebnis bei einem Minus von 0,6 Punkten in etwa halten. Die FDP verlor 4,8 Punkte.

Die Wahlbeteiligung wurde mit 78,1 Prozent angegeben. Von den 36 Direktmandaten gingen 22 an die AfD und 14 an die SPD. Schwesig verteidigte ihren Schweriner Wahlkreis gegen Holm, der nur dort und nicht auf der AfD-Landesliste antrat, mit 54,4 Prozent zu 28,2 Prozent der Erststimmen.

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