Elf Tage nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben sich Linke, Grüne und SPD zu ersten Verhandlungen vor möglichen Sondierungen getroffen. Bei dem Gespräch auf Einladung der Linken soll geklärt werden, ob die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Elf Tage nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben sich Linke, Grüne und SPD am Donnerstag zu ersten Verhandlungen vor möglichen Sondierungen getroffen. Sie freue sich auf die ersten offiziellen Gespräche, sagte Linken-Kolandeschefin Kerstin Wolter vor Beginn des Gesprächs vor Journalisten. Es gehe um wichtige Themen für die Stadt, betonte die Grünen-Kovorsitzende Nina Stahr. "Wir haben Themen zu besprechen, und das werden wir jetzt tun", ergänzte die Kovorsitzende der Berliner SPD, Bettina König.
Bei dem Treffen auf Einladung der Linken soll geklärt werden, ob die Voraussetzungen für Sondierungsgespräche gegeben sind. Gesprochen werden soll unter anderem über die Haltung der Linken zu den Themen Antisemitismus, organisierte Kriminalität und Linksextremismus.
Die Linke gewann die Wahl vom 20. September deutlich. Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte anschließend an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben. Neben einer rot-grün-roten Koalition hätte auch ein Bündnis der zweitplatzierten CDU mit Grünen und SPD eine Mehrheit.
