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Bis zu zwölf Jahre Haft in Düsseldorfer Prozess um großangelegten Drogenhandel

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Justitia Bild: AFP

In einem Prozess um Drogenhandel in großem Stil hat das Landgericht Düsseldorf sechs Angeklagte zu Freiheitsstrafen zwischen fünf und zwölf Jahren verurteilt. Die beiden Hauptangeklagten wurden zu zwölf beziehungsweise elfeinhalb Jahren verurteilt, wie das Gericht mitteilte.

In einem Prozess um einen großangelegten Drogenhandel hat das Landgericht Düsseldorf sechs Angeklagte zu Freiheitsstrafen zwischen fünf und zwölf Jahren verurteilt. Gegen die beiden Hauptangeklagten wurden am Freitag Haftstrafen von zwölf beziehungsweise elfeinhalb Jahren verhängt, wie das Gericht mitteilte. Die Ermittler gingen von illegalen Einnahmen in Höhe von rund elf Millionen Euro aus.

Laut Anklage sollen die Männer im Alter von 27 bis 58 Jahren zwischen Mitte 2022 und März 2025 unter anderem rund eine Tonne Kokain und vier Tonnen Marihuana nach Deutschland gebracht und bundesweit verkauft haben. Auch am Handel mit etwa 20 Litern Amphetaminöl sowie rund 5000 Oxycodon- und 1000 Ecstasytabletten sollen sie beteiligt gewesen sein.

Die beiden Hauptangeklagten wurden neben bandenmäßigen Drogenhandels auch dafür verurteilt, eine kriminelle Vereinigung gegründet und ihr angehört zu haben, die auf besonders schwere Straftaten ausgerichtet war. Zwei weitere Angeklagte wurden ebenfalls wegen ihrer Mitgliedschaft in der Vereinigung sowie ihrer Beteiligung am Drogenhandel beziehungsweise der Beihilfe dazu verurteilt.

Die zwei übrigen Angeklagten wurden wegen Drogendelikten schuldig gesprochen beziehungsweise in Teilen freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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