Kriminalität

"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident

img
Steinmeier an seinem Schreibtisch Bild: AFP

Wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken verhängte gegen den Angeklagten eine Geldstrafe von 2500 Euro, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Wegen Verunglimpfung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist ein Mann in Rheinland-Pfalz zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Zweibrücken sprach den Angeklagten wegen Verunglimpfung des Bundespräsidenten und Billigung von Straftaten schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Laut Anklage ging es in dem Verfahren um einen Reaktion des Mannes in einem sozialen Netzwerk.

Demnach soll der Beschuldigte einen Beitrag des Bundespräsidenten mit den Worten "Warum tötet ihn keiner, er hätte es verdient" und drei Daumen-hoch-Emojis kommentiert haben. Die fragliche Reaktion verfasste der Mann nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Juni vergangenen Jahres.

Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft, wie die Sprecherin weiter mitteilte. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Rechtsmittel sind  möglich. 

STARTSEITE