Frankreich

Vorwurf der fahrlässigen Tötung: Prozess zu tödlicher Gasexplosion an Pariser Wohnhaus

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Explosionsort in der Pariser rue de Trévise im Januar 2019 Bild: AFP

Fast acht Jahre nach der tödlichen Gasexplosion in einem Wohnhaus mitten in Paris beginnt am Dienstag der Prozess dazu. Etwa 200 Zivilkläger werfen der Stadt Paris und der Hausverwaltung unter anderem fahrlässige Tötung vor.

Fast acht Jahre nach der tödlichen Gasexplosion in einem Wohnhaus mitten in Paris beginnt am Dienstag der Prozess dazu. Etwa 200 Zivilkläger werfen der Stadt Paris und der Hausverwaltung unter anderem fahrlässige Tötung vor. Bei der Explosion im Erdgeschoss des Gebäudes in der Rue Trévise waren am 12. Januar 2019 vier Menschen ums Leben gekommen und etwa 200 weitere verletzt worden. 

Bei den Todesopfern handelte es sich um eine 38 Jahre alte spanische Touristin und Mutter von drei Kindern sowie eine 28-jährige Frau, die direkt über dem Explosionsort gewohnt hatte. Zwei Feuerwehrleute im Alter von 27 und 28 Jahren starben, weil sie kurz vor der Explosion wegen Gasgeruchs zu dem Wohnhaus gekommen waren. Vorherige Warnzeichen hatten die Stadtverwaltung und die Hausverwaltung laut der Anklage ignoriert. Die Opfer kämpfen in dem auf sieben Wochen angesetzten Prozess um eine vollständige Entschädigung.

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