Die bei einem Angriff mit einem Fahrzeug am Montag lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines hat nun auch ihr zweites Bein verloren, wie ihr Mann in Melbourne vor Journalisten sagte.
Die bei einem Angriff mit einem Fahrzeug am Montag lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines hat nun auch ihr zweites Bein verloren. Ihr Mann sagte am Mittwoch vor Journalisten, dass nach dem Verlust ihres linken Beins infolge des Angriffs auch das rechte Bein amputiert werden musste.
"Helens linkes Bein war am Montag amputiert worden. Wir hatten gehofft, dass ihr rechtes Bein gerettet werden kann, doch heute (...) mussten die Chirurgen auch ihr rechtes Bein amputieren", sagte Phil Haines in dem Krankenhaus in Melbourne, in dem seine Frau behandelt wird. Nach den jüngsten Angaben ihres Mannes ist der Zustand der 65-Jährigen inzwischen stabil.
Die parteilose Abgeordnete war am Montag in der Nähe ihres Büros in der 200 Kilometer nordöstlich von Melbourne gelegenen Stadt Wangaratta mit einem Fahrzeug attackiert worden. Passanten konnten den Fahrer überwältigen. Laut Polizei wurde im Auto des 43-Jährigen ein Messer gefunden. Gegen ihn wurde Anklage erhoben. Der Mann war der Polizei bekannt, sein Motiv für die Tat war weiter unklar.
Die Polizei sowie Australiens Premierminister Anthony Albanese erklärten, es habe sich um einen "gezielten" Angriff gehandelt und nicht um einen Unfall.
