Im Fall eines entführten und getöteten Geschäftsmanns aus Berlin hat die Staatsanwaltschaft zwei Männer wegen Mordes angeklagt. Sie geht nach Angaben vom Freitag von einem Akt der 'Selbstjustiz' unter ehemaligen Geschäftspartnern aus.
Im Fall eines entführten und getöteten Geschäftsmanns aus Berlin hat die Staatsanwaltschaft zwei Männer wegen Mordes angeklagt. Sie geht nach eigenen Angaben vom Freitag von einem Akt der "Selbstjustiz" im Zuge einer finanziellen Auseinandersetzung unter ehemaligen Geschäftspartnern aus. Die Behörde legt den Beschuldigten im Alter von 32 und 40 Jahren gemeinschaftlichen Mord zur Last.
Die Leiche des getöteten Geschäftsmanns war im Mai vergraben in einem Wald in Brandenburg gefunden worden. Nach dem 59-Jährigen war zuvor rund einen Monat gesucht worden, er galt als vermisst. Die beiden Verdächtigen waren ebenfalls im Mai gefasst und in Untersuchungshaft genommen worden. Die Anklage geht von einer heimtückischen Tat aus niedrigen Beweggründen aus. Über die Prozesseröffnung muss das Landgericht Berlin I noch entscheiden.
Laut Staatsanwaltschaft soll es zwischen dem später getöteten 59-Jährigen und dem 40-jährigen Beschuldigten Streit um ausstehende Forderungen aus einer früheren Geschäftsbeziehung gegeben haben. Gemeinsam mit seinem 32-jährigen mutmaßlichen Mittäter soll der 40-Jährige das Opfer angegriffen, bewusstlos geschlagen und gefesselt in ein Auto gezerrt haben. Nachdem der 59-Jährige durch weitere Schläge des 40-Jährigen starb, sollen beide Männer dessen Leiche am selben Tag in dem Wald in Dallgow-Döberitz vergraben haben.
