ÜBERSICHT

Bombendrohungen gegen rund zehn Flugzeuge auf Flügen in Europa

img
Ryanair-Maschine Bild: AFP

Rund zehn Flugzeuge auf innereuropäischen Verbindungen sind am Dienstag Ziel von falschen Bombendrohungen geworden. Betroffen waren nach Behördenangaben unter anderem vier Maschinen des Billigfliegers Ryanair.

Rund zehn Flugzeuge auf innereuropäischen Verbindungen sind am Dienstag Ziel von falschen Bombendrohungen geworden. Betroffen waren nach Behördenangaben unter anderem vier Maschinen des irischen Billigfliegers Ryanair. Alle Maschinen konnten sicher landen, es wurden keine Sprengsätze gefunden. Reisende und Besatzung blieben körperlich unversehrt. 

Bei den betroffenen Ryanair-Flügen handelte es sich um Verbindungen vom britischen Manchester ins südspanische Murcia, von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon in die italienische Hauptstadt Rom, von der irischen Hauptstadt Dublin nach Rom und von Dublin in die bulgarische Hauptstadt Sofia. Das Flugzeug auf dem Weg von Dublin nach Rom wurde von der italienischen Luftwaffe eskortiert, wie ein Sprecher des Betreibers der Flughäfen der italienischen Hauptstadt mitteilte.

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Wizz Air aus dem italienischen Bergamo wurde nach der Landung am Vormittag in Sofia überprüft, wie das bulgarische Innenministerium mitteilte.

Zwei Drohungen richteten sich außerdem gegen Flugzeuge, die Warschau als Ziel hatten. Dabei handelte es sich um einen aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen kommenden Flug der Airline SAS sowie einen aus London-Heathrow kommenden Flug der polnischen Fluggesellschaft LOT. Am Flughafen Warschau-Chopin wurde vorübergehend eine Landebahn gesperrt, während das SAS-Flugzeug überprüft wurde. Der LOT-Flug wurde zum Flughafen Warschau-Modlin umgeleitet, der vorübergehend geschlossen wurde. 

Die britische Polizei sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von "Drohungen" gegen vier Flugzeuge, die in London-Heathrow starten oder landen sollten, sowie gegen ein Flugzeug aus Manchester. Es seien keine "Sicherheitsprobleme" identifiziert worden.

Erst am Montag war eine Wizz-Air-Maschine von London-Luton auf dem Weg nach Sofia wegen einer Bombendrohung umgeleitet worden. Das Flugzeuge führte am Flughafen der ungarischen Hauptstadt Budapest eine Notlandung aus. Zuvor war ein Austrian-Airlines-Flugzeug auf dem Weg von Tel Aviv nach Wien wegen einer Bombendrohung nach Bulgarien umgeleitet worden. Es wurden keine Sprengstoffe gefunden.

STARTSEITE